Robert Stolz

Robert Stolz

geboren
25.08.1880  in Graz
gestorben
27.06.1975  in Berlin

Info

Aus einem musikalischen Elternhaus stammend - der Vater war Inhaber eine angesehenen Musikschule, Operndirigent und Komponist vorwiegend sakraler Werke, die Mutter Pianistin - spielte Stolz schon als Siebenjähriger Johannes Brahms, der des öfteren zu Gast im Hause Stolz war, am Klavier vor. Nach der Absolvierung des Wiener Staatskonservatoriums arbeitete der junge Robert Stolz unter anderem als Ballett-Korrepetitor und Dirigent in Brünn und Salzburg. Schließlich wurde Stolz 1. Kapellmeister des Theaters an der Wien, wo er zahlreiche Welturaufführungen berühmter Operetten wie "Die Lustige Witwe" oder "Graf von Luxemburg" dirigierte. Stolz komponierte an die 100 Operetten, darunter "Wenn die kleinen Veilchen blühn", an die 2000 Schlager ("Die ganze Welt ist himmelblau", "Adieu, mein kleiner Gardeoffizier", "Im Prater blüh'n wieder die Bäume") und über 60 Filmmusiken. Er wurde zwei Mal für den Oscars nominiert, für die Musik zur Filmkomödie "Spring Parade" und den Streifen "It happened tomorrow". 1938 emigrierte Robert Stolz, obwohl er von den damaligen Machthabern umworben wurde, freiwillig über die Schweiz nach Paris und später in die USA, wo er für den Broadway Bühnenwerke vertonte und Konzerte mit Wiener Musik dirigierte. 1946 kehrte er mit seiner 5. Gattin Einzi nach Wien zurück. Er verstarb am 27. Juni 1975, fast 95-jährig, in Berlin. Seine Witwe Yvonne Luise, genannt "Einzi", verwaltete bis zu ihrem Tode penibel das Erbe von Robert Stolz.

Werke von Robert Stolz

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