Oktober - RUNDEL-PR 10.2017-02

eXplora Disc 17 – Neues aus der populären RUNDEL-Serie

 
Die Werke aus der RUNDEL eXplora Serie sind ein fester Bestandteil im Repertoire für Jugendblasorchester und Blasorchester der unteren Schwierigkeitsstufe. Kreative, unterhaltsame und pädagogisch wertvolle Kompositionen von namhaften Komponisten bieten eine große Auswahl an vielseitiger Musik. Jede eXplora-CD, aufgenommen von professionellen Blasorchestern, enthält fünf Musikstücke, die auch als hochwertige RUNDEL-Notenausgaben erhältlich sind.
Die neue „eXplora Disc 17“ präsentiert erstmals auch eXplora-Kompositionen aus der Feder von Stephen Melillo und James Hosay. Die beiden US-amerikanischen Komponisten sind durch ihre Blasorchesterwerke einem großen Publikum bekannt und tragen nun mit ihrer jeweiligen musikalischen Handschrift zur Vielfalt des eXplora-Repertoires bei. Stephen Melillos „Break of the Code“ klingt wie die Filmmusik zu einem Abenteuerfilm. Wird der Held am Ende das Geheimnis des Pharaonengrabs lüften? Die spannende und teilweise sehr heroische Tonsprache stellt keine zu großen technischen Ansprüche und bietet daher auch Anfängern und jungen Musikern ein tolles Klangerlebnis. Für die Klarinettisten birgt dieses Stück zudem auch noch einen Zugang zu einem sehr instrumentenspezifischen Geheimnis – dem Registerwechsel. Das spannende Konzertwerk hilft jungen Instrumentalisten dabei, sich erfolgreich mit der Duodezimklappe auseinanderzusetzen.
Mit „Rock Space“ hat James Hosay eine rockig-groovige Nummer im Stil eines Pop-Songs geschrieben. Er verknüpft eine Auswahl an klar verständlichen rhythmischen Figuren, die für Anfänger schnell und gut greifbar sind, zu einem wirkungsvollen Rockstück. Im Mittelteil gibt es ein Schlagzeug-Solo, das in den Noten ausnotiert ist, jedoch auch frei gespielt werden kann.
Von Luigi die Ghisallo finden sich zwei neue Werke auf der „eXplora Disc 17“. Er ließ sich von der einzigartigen und vielseitigen Landschaft der „Kalahari“ zu seinem gleichnamigen lyrischen Konzertstück inspirieren. Die Musik wiegt gemächlich hin und her, wie eine Elefantenherde, die durch die trockene Savanne zum fruchtbaren Okavango-Delta zieht. Die afrikanisch anmutenden Klänge werden durch den Einsatz von gedämpfter kleiner Trommel, Congas und der typisch afrikanischen Trommel Djembe (alternativ Bongos) verstärkt.
„Gospel Day“ ist ein spannendes und mitreißendes Konzertstück, inspiriert von der übersprudelnden Energie der amerikanischen Gospelmusik. Pädagogisch eignet sich diese Komposition von Luigi di Ghisallo besonders gut, um mit Musikern an der Swing-Stilistik zu arbeiten und sich der Herausforderung von Rhythmik und Zusammenspiel zu stellen.
Thiemo Kraas komponierte für die eXplora-Serie das außergewöhnliche und (klang)farbenreiche Stück „Rummel Bummel“ – fünf musikalische Szenen, in denen er die knallbunten Eindrücke eines Jahrmarktbesuches vertont. Die zauberhaft gestalteten Sätze „Kirmesorgel“, „Riesenrad“, „Geisterbahn“, „Achterbahn“ und „Autoscooter“ beinhalten verschiedene musikalische Stile und eine Vielzahl an ausgesprochen kreativen Klangeffekten, die den Rummel Bummel eindrucksvoll zum Leben erwecken. Die Szenen können als einzelne kleine Konzertstücke, aber auch als eine komplette Suite aufgeführt werden – die Reihenfolge ist dabei beliebig wählbar.
Die neue CD „eXplora Disc 17“ und die dazugehörigen Notenausgaben sind beim Musikverlag RUNDEL erschienen.

Oktober - RUNDEL-PR 10.2017-01

Nachruf: Klaus-Peter Bruchmann (1932-2017)

 
Der deutsche Komponist Klaus-Peter Bruchmann verstarb am 21. August 2017. Er war Teil einer Komponistengeneration, deren Kunst im geteilten Nachkriegsdeutschland entstand. Bruchmann wurde am 16. Oktober 1932 in Borgsdorf geboren, wo er bis zu seinem Tod lebte. Bereits im Jugendalter schrieb er eigene Musikstücke und sein Studium am Stern’schen Konservatorium in Berlin (heute Universität der Künste) bereitete den Weg für seine Komponistentätigkeit. Die konzertante Unterhaltungsmusik war von Anfang an bis zuletzt sein persönliches Anliegen. Bruchmann entschied sich nach dem Mauerbau in der DDR zu bleiben und schrieb Auftragskompositionen für den dortigen Rundfunk. In den 1970er Jahren entwickelte sich der Kontakt zu Gerhard Baumann, dem Chefdirigenten des Zentralen Orchester der Nationalen Volksarmee. Daraus resultierten zahlreiche Kompositionen für großes Blasorchester. Nach der politischen Wende konnte Klaus-Peter Bruchmann sich als Komponist im wiedervereinten Deutschland etablieren. Um die Komponisten und deren Werke aus der ehemaligen DDR auch in der Bundesrepublik bekannt zu machen, gründete er den „Borgsdorfer Kreis“. Zu dem Komponistennetzwerk gehörten u.a. auch Hans Hütten, Helmut Sommer und Josef Bönisch. Mit dem Musikverlag RUNDEL und insbesondere dem Verlagsgründer Siegfried Rundel verband Klaus-Peter-Bruchmann eine jahrelange, freundschaftliche Zusammenarbeit. Zahlreiche seiner Werke wurden bei RUNDEL veröffentlicht. Die Musik von Klaus-Peter Bruchmann ist zeitlos. Werke wie „Arioso“, „Askania“ „Belvedere“ oder „Moment Musical“ finden sich auch heute noch regelmäßig auf den Konzertprogrammen der Blasorchester. Sein unverkennbarer und vielfältiger Kompositionsstil wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. erhielt Bruchmann 2012 die Gerhard-Weiser-Plakette für sein Lebenswerk. In seiner Musik wird Klaus-Peter Bruchmann weiterleben. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinen Angehörigen.

In herzlicher Anteilnahme,
die Familie Rundel und das RUNDEL-Verlagsteam

September - RUNDEL-PR 09.2017

Der neue RUNDEL Promo-Katalog 2017/2018


Der Musikverlag RUNDEL stellt in seinem neuen Promo-Katalog 2017/2018 aktuelle Notenausgaben und CDs aus dem Verlagsprogramm vor. Die beiliegende Promo-CD enthält 51 Hörproben aus allen Genres – von Konzertwerken und klassischen Transkriptionen über Unterhaltungsmusik bis hin zur volkstümlichen Blasmusik. Für jedes Blasorchester und jeden Anlass ist etwas Passendes dabei. Die Kompositionen und Bearbeitungen stammen von bekannten Namen wie beispielsweise Thiemo Kraas, Markus Götz, Kurt Gäble, Stefan Schwalgin, James L. Hosay, Martin Scharnagl, Heinz Briegel, Alfred Bösendorfer, Peter Leitner und Walter Grechenig von den Fegerländern, Peter Schad, Roland Kohler und Franz Watz. Aber auch neue Namen wie Sebastian Sürgers oder Eva Fodor - die erste Frau im RUNDEL-Komponistenteam – sind in der diesjährigen RUNDEL-Promo vertreten. Der hochwertig produzierte Katalog enthält zudem zahlreiche Repertoirelisten, thematisch aufbereitet nach Musikrichtungen, Komponisten oder Serien, die für Dirigenten bei ihrer Konzertplanung eine hilfreiche Unterstützung darstellen. Natürlich ist der Katalog auch auf der RUNDEL-Internetseite www.rundel.de mit Hör- und Leseproben sowie weiterführenden Informationen abrufbar. Die Textinfos sind fünfsprachig verfügbar: auf Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch und Italienisch. Der gedruckte RUNDEL Promo-Katalog inkl. Hörproben-CD wurde Ende August per Post an unsere Kunden verschickt. Sollten Sie keinen Katalog erhalten haben oder bislang noch kein RUNDEL-Kunde sein, können Sie gerne ein kostenloses Exemplar nachbestellen.

Viel Freude und Erfolg mit unserer Musik wünschen Ihnen Ihr RUNDEL-Team!

August - RUNDEL-PR 08.2017-02

Stadtkapelle Wangen präsentiert neue RUNDEL-Werke bei Innsbrucker Promenadenkonzerten

 
Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind Stadtkapelle Wangen bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2017jedes Jahr ein Highlight im  internationalen Kalender für Blasorchester-Termine. Bei der 23. Ausgabe der Konzertreihe vom 3. bis zum 30. Juli 2017 traten wieder hochklassige Orchester aus der ganzen Welt im malerischen Innenhof der Kaiserlichen Hofburg auf. Die Stadtkapelle Wangen war eines der ausgewählten deutschen Blasorchester, die nach Innsbruck eingeladen wurden. Es war bereits das dritte Gastspiel der Wangener Musiker in Innsbruck, diesmal unterstützt von der Sopranistin Sabine Winter. Musikdirektor Tobias Zinser schätzt die Innsbrucker Promenadenkonzert als Plattform für anspruchsvolle Bläsermusik. „Es ist immer wieder eine große Freude, mit dem ganzen Orchester nach Innsbruck zu reisen und die einzigartige Atmosphäre der Promenadenkonzerte zu erleben. Die Wertschätzung, die der Blasorchestermusik dort entgegengebracht wird, ist eine tolle Bestätigung für die Arbeit, die wir Dirigenten und Musiker leisten.“ Wenn man sich als eines der ausgewählten Orchester auf der Bühne in der Kaiserlichen Hofburg präsentiert, will man natürlich auch ein besonderes Programm bieten. „Durch unsere jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem Musikverlag RUNDEL hatten wir auch dieses Jahr – wie schon bei unseren letzten Stadtkapelle Wangen bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2017 mit Sängerin Sabine WinterKonzerten in Innsbruck – das Privileg ein exklusives Programm mit einigen ganz neuen Werken aufführen zu können,“ so Tobias Zinser. So standen auf dem Programm 2017 zum Beispiel der Konzertwalzer „Frühlingsstimmen op. 410“ von Johann Strauß, sein „Spanischer Marsch op. 433“ sowie „Ich bin die Christel von der Post“ aus der beliebten Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller. Ein besonderes Konzerterlebnis bietet die imposante Schlachtenmusik „Wellingtons Sieg – oder die Schlacht bei Vittoria“ von Ludwig van Beethoven. Hier treffen die englischen und französischen Truppen musikalisch aufeinander. Dazu marschieren zwei Gruppen aus Schlagzeugern und Trompetern auf, positionieren sich links und rechts vor der Bühne und bekämpfen sich mit Signalen, Trommelschlägen und lauten Ratschen. Die Bearbeitungen stammen allesamt von Stefan Schwalgin und werden in Kürze als gedruckte Notenausgaben bei RUNDEL veröffentlicht. Mit einer Auswahl weiterer klassischer Transkriptionen und Originalwerken für Blasorchestern begeisterte die Stadtkapelle Wangen einmal mehr das Publikum in Innsbruck. Für den Musikverlag RUNDEL ist es eine Freude, dass Werke aus dem Verlagsprogramm zu diesem unvergesslichen Konzerterlebnis beigetragen haben.

Bilder (c) 2017 Innsbrucker Promenadenkonzerte
 

August - RUNDEL-PR 08.2017-01

Peter Schad: Ein Urgestein der volkstümlichen Blasmusik


Peter Schad feierte am 13. Juni 2017 seinen 65. Geburtstag – das merkt Thomas und Stefan Rundel mit Dirigentin Christina Brugger und Komponist Peter Schadman ihm jedoch nicht an. Wenn man ihn trifft, fällt sofort seine jung-gebliebene Ausstrahlung auf. Wer schon einmal einen Auftritt seiner Oberschwäbischen Dorfmusikanten besucht hat, weiß, dass Peter Schad gerne zu einem Späßchen aufgelegt ist – sein Humor und seine Liebe zur Musik halten ihn jung. Zugleich ist er ausgesprochen bodenständig und bescheiden, was aufgrund seiner Bekanntheit und Popularität nicht selbstverständlich ist. Peter Schad gehört zweifelsohne zu den am meisten gespielten Komponisten im Bereich der traditionell volkstümlichen Blasmusik. Es gibt wohl kaum eine Blaskapelle, die nicht mindestens ein Stück von ihm im Programm hat. In den meisten Notenmappen dürften Schad-Kompositionen vermutlich in gut zweistelliger Anzahl vorhanden sein – kein Wunder bei insgesamt über 60 Stücken aus seiner Feder. Diese stammen zum Großteil aus dem Repertoire der Oberschwäbischen Dorfmusikanten, mit denen Peter Schad bereits seit 1984 große Erfolge feiert. Die Notenausgaben für Blasorchester werden beim Musikverlag RUNDEL verlegt – die produktive Zusammenarbeit ist seit vielen Jahren von einer aufrichtigen Freundschaft geprägt.
Eine der neuesten Notenausgaben von Peter Schad ist die Polka „Festtagslaune“, die er zum 125-jährigen Bestehen der Dorfkapelle Goppertsweiler im Jahr 2016 komponierte. Mit dem fröhlichen Stück machte er der kleinen Gemeinde im Bodenseekreis und insbesondere den rund 32 aktiven Musikerinnen und Musikern ein einmaliges Geschenk, betont Dirigentin Christina Brugger. „Unser herzlicher Dank geht auch an den Musikverlag RUNDEL für die Bereitschaft, unsere Jubiläumspolka als Notenausgabe zu verlegen und sogar für die zum Gesamtchor geladenen Musikkapellen als Gastgeschenk zur Verfügung zu stellen!“ Die heitere Komposition kam bei allen teilnehmenden Kapellen sehr gut an und hat einen festen Platz in deren Repertoire gefunden. Einen ganz besonderen Stellenwert hat das Musikstück natürlich für die Goppertsweiler Musikanten. „Wir spielen unsere ‚Festtagslaune‘ mit großer Freude und großem Stolz,“ erzählt Christina Brugger. „Es ist für uns eine große Ehre, dass wir nun eine eigene Polka haben“. Als Dirigentin schätzt sie besonders die praxisnahe Ausarbeitung der Notenausgabe. „Wir sind eine kleine Dorfkapelle. Für uns ist es daher immer wichtig, dass wir nicht besetze Stimmen durch Stichnoten entsprechend mit anderen Instrumenten abdecken können.“ Bei RUNDEL-Noten hat die durchdachte Verwendung von Stichnoten schon immer einen großen Stellenwert, damit die Werke sowohl von kleinen Blaskapellen als auch von großen Blasorchestern klangvoll gespielt werden können. Die Polka „Festtagslaune“ von Peter Schad ist als Notenausgabe beim Musikverlag RUNDEL erschienen und wird sicher auch über Goppertsweiler hinaus große Beliebtheit finden.
Eine Aufnahme von „Festtagslaune“ finden Sie auf der neuen CD „Lebenslust“ von Peter Schad und seinen Oberschwäbischen Dorfmusikanten.

Peter Schad - Festtagslaune

Juni - RUNDEL-PR 06-2017

Neue RUNDEL-CD mit den Allgäu-Schwäbischen Musikanten und Toni Scholl


Die Allgäu-Schwäbischen Musikanten unterDie Allgäu-Schwäbischen Musikanten mit Toni Scholl der Leitung von Toni Scholl haben Anfang Juni 2017 eine neue CD für den Musikverlag RUNDEL eingespielt. Die ausgewählten Titel aus dem volkstümlichen Repertoire versprechen ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Hörvergnügen auf musikalisch höchstem Niveau.
Die Allgäu-Schwäbischen Musikanten sind ein überregionales Auswahlorchester des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM), bestehend aus jungen Musikerinnen und Musikern, die große Freude an der volkstümlichen Musik haben. Im Jahr 2014 gründete der ASM das Orchester in der typischen Egerländer-Besetzung und übertrug die musikalische Leitung dem renommierten Dirigenten Toni Scholl. Dieser formte die junge, engagierte Truppe seitdem zu einem hervorragenden Klangkörper, der bei seinen Live-Auftritten mit einem Repertoire aus hauptsächlich böhmischer Musik zu glänzen weiß. Toni Scholl war von 1991 bis 1999 erster Tenorhornist bei „Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten“ und als Orchestermanager zudem einer der engsten Mitarbeiter von Ernst Mosch. So kennt er die Egerländer Klangfarbe natürlich bestens und weiß, wie die gefühlvolle böhmische Musik klingen muss.
Für den Musikverlag RUNDEL, der neben dem konzertanten Repertoire auch schon immer großen Wert auf die traditionelle volkstümliche Musik gelegt hat, war es eine Freude, mit den Allgäu-Schwäbischen Musikanten nun deren erste Studio-CD aufzunehmen. Die motivierte Energie und die professionelle Arbeitsweise der jungen Musiker verleihen den Musikstücken den besonderen Schliff. Die sorgfältig ausgewählten Kompositionen sind alle beim Musikverlag RUNDEL als hochwertige Notenausgaben erschienen. Die CD ist voraussichtlich ab Spätsommer 2017 erhältlich.

Fotos: Alexander Vollertsen

Mai - RUNDEL-PR 05-2017-02

Neue CD „EUPHORIA“ mit farbenreicher Musikauswahl


Der Musikverlag RUNDEL präsentiert auf der neuen CD „EUPHORIA“ eine bunte Mischung aus Unterhaltungsmusik, Konzertwerken und traditioneller Blasmusik. Von Polka, Walzer und Marsch bis hin zu Fernsehmelodien, Medleys und Originalwerken bietet die CD ein breit gefächertes Spektrum neuer Blasorchesterwerke aus dem RUNDEL-Verlagsprogramm.

Titelgebend für die CD ist der klangvolle moderne Marsch „Euphoria“ von Martin Scharnagl. Der junge Komponist aus Tirol ist zudem auch mit zwei neuen Arrangements vertreten: „So schön ist Blasmusik“ (So schön ist Volksmusik), die Erkennungsmelodie des Grand Prix der Volksmusik, und „The Way Old Friends Do“, eine Hymne an die Freundschaft von der legendären schwedischen Pop-Gruppe ABBA. Die gefühlvolle Ballade „My Dream“ für Solo-Flügelhorn stammt aus der Feder des jungen Komponisten Peter Leitner von der Kärntner Formation „Fegerländer“. Kurt Gäble ist ein bekannter und etablierter Name in der Blasmusikwelt. Seine gewitzte „Heublumen-Polka“ und sein lieblicher Walzer „Fast Himmelblau“ tragen zum traditionellen Part der vielseitigen Musikmischung auf der CD „Euphoria“ bei. Aus Kurt Gäbles Feder stammt außerdem das Arrangement der wunderschönen Ballade „Gabriellas Sång“ (mit Solo-Gesang) aus dem berühmten Film „Wie im Himmel“. Heinz Briegel hat mit „So schön wie heut‘“ ein herrlich nostalgisches Medley unvergessener Tonfilmschlager geschrieben, das uns musikalisch in die Zeit zwischen 1930 und 1950 versetzt. Aus der gleichen Zeit stammt auch das Singspiel „Im Weissen Rössl“ von Ralph Benatzky, dessen beliebte Melodien von Stefan Schwalgin auf erfrischende und abwechslungsreiche Weise in einem neuen Arrangement zusammengeführt wurden. Schwalgin steuerte auch den Marsch der Vereinten Nationen „UNO-Marsch“, den weltberühmten Gassenhauer „Berliner Luft“ und die unvergessene TV-Melodie „Musik liegt in der Luft“ zur neuen CD bei. Besonders hervorzuheben ist seine Originalkomposition „Cartoon Spectacular“, mit der er die Geschichte eines Zeichentrick-Katers in der typisch plastischen und quirligen Musiksprache der traditionellen amerikanischen Cartoons erzählt. Als Besonderheit gibt es passend zur Musik eine umfangreiche Bilderserie, die bei der Aufführung auf Leinwand projiziert werden kann und das musikalische Erlebnis optisch ergänzt. Ein weiterer Höhepunkt der CD ist das Medley „80er KULT(tour)“ von Thiemo Kraas mit fünf deutschsprachigen Liedern aus der Zeit der Neuen Deutschen Welle (NDW). So begegnen sich hier die Spider Murphy Gang, Münchener Freiheit, Klaus Lage Band, Hubert Kah und Falco mit ihren größten Hits. Seine ruhige und gefühlvolle Komposition „Abendmond“, ein Nachtstück über zwei deutsche Volkslieder, widmete Thiemo Kraas in lieber Erinnerung der 2016 verstorbenen Seniorchefin des Musikverlags RUNDEL, Antonie Rundel.

Die CD „EUPHORIA“ wurde vom Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Oberstleutnant Matthias Prock eingespielt. Alle dazugehörigen Notenausgaben sind beim Musikverlag RUNDEL erschienen.

Mai - RUNDEL-PR 05-2017-01

RUNDEL gratuliert: Pavel Staněk wird 90 Jahre alt

 
Jeder, der Pavel Staněk einmal persönlich kennen gelernt oder mit ihm am Telefon gesprochen hat, merkt sofort: Man hat es mit einem ganz besonderen Menschen zu tun. Pavel Staněk hat ein außergewöhnlich tiefes Verständnis und ein natürliches Gespür für Musik. Er liest und schreibt Noten wie andere Menschen Buchstaben. Musikalische Regeln und Formen musste er nicht erlernen – sie ergeben sich für ihn ganz logisch und selbstverständlich. Pavel Staněk komponiert kaum programmatische Werke. Für ihn braucht die Musik keine Geschichte, die sie erzählt – sie steht ganz für sich. Inspiriert wird er durch böhmische und mährische Folklore, durch die Werke großer klassischer Komponisten, aber ebenso durch moderne und sogar experimentelle Musik sowie Jazz und Pop. Seine Musik braucht keine bewusst platzierten Spezialeffekte, sondern berührt durch ihre Authentizität und Tiefe. Und in seiner ihm eigenen Bescheidenheit würde Pavel Staněk sich selbst niemals als der große Komponist bezeichnen, der er tatsächlich ist. Seine Werke sind zeitlos, in sich stimmig und stellen eine echte Bereicherung für jedes Konzertprogramm dar.
 
Am 3. Juni feiert Pavel Staněk seinen 90. Geburtstag. Er blickt auf eine bemerkenswerte musikalische Karriere zurück, die 1950 als Kontrabassist begann. Er leitete Chöre, Sinfonieorchester und Blasorchester, war Dirigent am Theater, beim Militär und beim Rundfunk. Die Zeit beim damaligen Tschechoslowakischen Rundfunk in Ostrava prägte ihn sehr intensiv und stellte einen wichtigen Wendepunkt in seinem Leben dar. Dort arbeitete er nicht nur als Chefdirigent des Rundfunkorchesters Ostrava, sondern auch als Musikregisseur, Dramaturg, Arrangeur und Komponist. Durch die Verbindung zu Musikverleger Siegfried Rundel fand Staněks Musik schließlich den Weg nach Deutschland und in das Repertoire vieler Blasorchester.
 
Der Musikverlag RUNDEL und die Familie Rundel gratulieren Pavel Staněk ganz herzlich zu seinem 90. Geburtstag und bedanken sich für die jahrzehntelange freundschaftliche Zusammenarbeit und für seine wunderbaren, unvergleichlichen Kompositionen.

April - RUNDEL-PR 04.2017

Eine Herzensangelegenheit: Der neue Prozessionsmarsch „Sankt Oswald“ von Marc Lutz

 
Für den Komponisten und Dirigenten Marc Lutz aus dem oberschwäbischen Marbach gehört der Blutritt in Weingarten zu einem der musikalischen Höhepunkte des Jahres. Bei der größten europäischen Reiterprozession am Blutfreitag, dem Freitag nach Christi Himmelfahrt sind rund 3000 Reiter in Frack und Zylinder zu Ehren der Heilig-Blut-Reliquie unterwegs. Die Blutreitergruppen werden dabei von etwa 80 Musikkapellen begleitet. Seit 25 Jahren nimmt Marc Lutz nun schon an diesem beeindruckenden Ereignis teil – erst als Musiker mit seinem heimatlichen Musikverein und seit einigen Jahren als Dirigent der Musikkapelle Otterswang. Aus seiner persönlichen Hingabe zum Blutritt entstand der Wunsch, einen neuen Prozessionsmarsch zu komponieren und so schrieb er den feierlichen Marsch „Sankt Oswald“. Als Triomelodie verarbeitet Marc Lutz das Otterswanger Heimatlied „Eiser Dörfle“, das er in seiner Funktion als Dirigent der Musikkapelle kennen und schätzen lernte. Der Titel beruht auf dem Patron der Otterswanger Dorfkirche.
Im Jahr 2016 hörte Musikverleger Thomas Rundel, der selbst seit vielen Jahren den Blutritt besucht, die Uraufführung des Marsches während der großen Reiterprozession. Er nahm daraufhin Kontakt mit Marc Lutz auf, um den prächtigen Prozessionsmarsch als Notenausgabe zu veröffentlichen und so auch anderen Blasorchestern zugänglich zu machen. Beim Musikverlag RUNDEL ist man sich sicher, dass „Sankt Oswald“ rasch an Bekanntheit gewinnen wird. „Wenn die anderen Orchester den Marsch hören und wissen möchten, was das für ein neuer Titel ist, wird sich ‚Sankt Oswald‘ rasend schnell über Mundpropaganda verbreiten“, so Thomas Rundel. Der Verleger schätzt insbesondere den ehrlichen Bezug von Marc Lutz zum religiösen, musikalischen und heimatgeschichtlichen Hintergrund seines Prozessionsmarsches. „Man spürt einfach, dass das von innen kommt. Außerdem werden heutzutage kaum noch neue Prozessionsmärsche geschrieben. ‚Sankt Oswald‘ ist eine echte Bereicherung für das Marsch-Repertoire der vielen Blasorchester, die über das Jahr hinweg immer wieder bei Prozessionen im Einsatz sind.“
Marc Lutz ist sehr stolz, dass sein „Sankt Oswald“ als verlegte und gedruckte Notenausgabe erhältlich ist. „RUNDEL ist weltweit einer der führenden Verlage für Blasmusik. Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass mein Marsch hier in guten und erfahrenen Händen ist.“ Einige Kapellen werden den neuen Prozessionsmarsch beim diesjährigen Blutritt in Weingarten spielen – ein Erlebnis, auf das Marc Lutz sich schon sehr freut. Und womöglich steht „Sankt Oswald“ noch eine ganz besondere Aufführung bevor: Die befreundete Musikkapelle Ellbögen aus Österreich möchte den Marsch bei ihrem Besuch in Rom für Papst Franziskus spielen, erzählt Marc Lutz. „Wenn das wirklich klappt und der Papst meinen Marsch zu hören bekommt – das wäre natürlich eine große Ehre!“
 
Der neue Prozessionsmarsch „Sankt Oswald“ ist als Notenausgabe im Marschformat beim Musikverlag RUNDEL erschienen. Eine professionelle CD-Aufnahme ist in Planung.

März - RUNDEL-PR 03.2017

Die Hits der „Fegerländer“ für Blasorchester

Der Musikverlag RUNDEL präsentiert die junge Erfolgstruppe aus Kärnten
 
Im Jahr 2015 erschien der erste Titel aus dem Repertoire der Kärntner Formation „Stefan und Thomas Rundel mit Peter Leitner (Mitte) von den FegerländernFegerländer“ als Notenausgabe für Blasorchester bei RUNDEL. Seitdem ist eine produktive Zusammenarbeit zwischen der jungen, volkstümlichen Blasorchester-Bigband aus Österreich und dem Musikverlag RUNDEL entstanden. Die „Fegerländer“, die 2017 ihr 10-jähriges Jubiläum feiern, vereinen volkstümliche Blasmusik auf höchstem Niveau mit moderner Schlager-Bigband-Musik. Diese Mischung kommt nicht nur beim Publikum gut an – auch die Blaskapellen und Musikvereine wollen die Hits der Kärntner Formation auf die Bühne bringen.

Bereits drei Titel aus dem Repertoire der „Fegerländer“ sind als Blasorchester-Fassungen im RUNDEL-Verlagsprogramm veröffentlich worden: Die eingängige Polka „Das Goldene Flügelhorn“ von Walter Grechenig sowie die schöne, melodienreiche „Polkafreude“ und der gefühlvolle Walzer „Du, nur du“ von Peter Leitner. Derzeit ist auch schon der nächste Fegerländer-Hit als Blasorchester-Version in Arbeit: Peter Leitners wunderschöne Ballade „My Dream“ für Solo-Flügelhorn. Die Einspielung ist auf der neuen RUNDEL-CD „Euphoria“ mit dem Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Oberstleutnant Matthias Prock zu hören.

Für den Musikverlag RUNDEL ist es eine große Freude, mit jungen Komponisten und Formationen zusammenzuarbeiten, die neue Ideen und frischen Wind in die Blasmusik bringen. Man darf gespannt sein, was aus der produktiven Zusammenarbeit mit den „Fegerländern“ noch entstehen wird.

Februar - RUNDEL-PR 02.2017-02

Beeindruckendes Klanggemälde von Markus Götz: „Schweizer Mosaik“

 
Der deutsche Komponist Markus Götz pflegt seit vielen Jahren mit der Schweiz eine berufliche und persönliche Freundschaft, so auch mit der Musikgesellschaft Ringgenberg. Als deren Dirigent Ueli Zurbuchen 2014 sein Amt als musikalischer Leiter abgab, widmete Markus Götz ihm als Abschiedswerk das „Schweizer Mosaik“. In dieser eindrucksvollen Komposition verwendet er drei Schweizer Volkslieder: „S‘isch mer alles ei ding, ob i lach oder sing“, „La haut sur la montagne“ und „Zoog ä-n am Boogä“. Dabei verarbeitet Markus Götz das thematische Material der Lieder in Fragmenten zu einem eigenständigen Konzertwerk – wie ein Mosaik, bei dem aus vielen kleinen Steinen ein großes Gesamtbild entsteht. Für den Komponisten ist es ein besonderes Anliegen, unser Nachbarland so darzustellen, wie er es wahrnimmt: traditionell und gleichzeitig modern. Die in der Schweiz allseits bekannten Volkslieder treffen in seinem „Schweizer Mosaik“ auf barocke Formen wie die Fuge, aber auch Anklänge an populäre Musik sind zu hören. Der Mittelteil (Largo) ist inspiriert von der prächtigen Schweizer Bergwelt und bietet zwei Besonderheiten. Zum einen befindet sich der Euphonium-Solist „off-stage“ (abseits der Bühne) und ertönt von dort als Echo. Zum anderen sollen nicht gestimmte Kuhschellen verschiedener Größe von mindestens drei Personen gespielt werden. Wichtig ist hierbei, dass es keinen Rhythmus geben darf, sondern sie wie auf einer Bergwiese durcheinander erklingen sollen. Markus Götz ist mit seinem „Schweizer Mosaik“ ein beeindruckendes Klanggemälde eines vielfältigen Landes gelungen.
 
„Schweizer Mosaik“ wurde vom Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Christoph Scheibling auf der neuen RUNDEL-CD „Maskarade“ eingespielt. Die Notenausgabe ist beim Musikverlag RUNDEL erschienen.

Februar - RUNDEL-PR 02.2017-01

Siegmund Goldhammer: Ein bemerkenswerter Tonkünstler wird 85


Siegmund Goldhammer feiert am 8. März 2017 seinen 85. Geburtstag. Der deutsche Komponist, Bearbeiter und Dirigent kann auf ein ereignisreiches Leben und Schaffen zurückblicken. 2014 verarbeitete er in seiner Komposition „Wendepunkte 1-9-8-9“ seine Gedanken und Gefühle zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Die politische Wende in Deutschland hatte auf den in Ostdeutschland lebenden und arbeitenden Goldhammer große Auswirkungen. Persönlich und politisch freute er sich enorm über die Wiedervereinigung Deutschlands, zugleich zerbrach jedoch das gesamte künstlerische Umfeld des freischaffenden Komponisten und Dirigenten. Er selbst beschreibt dies als „tiefen Einschnitt, der mir den Boden unter den Füßen weggerissen hat und den ich niemals vergessen werde“. Es war insbesondere der Kontakt zu Musikverleger Siegfried Rundel, durch den Siegmund Goldhammer wieder Fuß im musikalischen Bereich fassen konnte.
Auch als Bearbeiter klassischer Werke machte sich Goldhammer einen Namen in der Welt der Blasorchester. Geradezu meisterhaft versteht er es, die Klänge eines Sinfonieorchesters auf das Blasorchester zu übertragen, ohne dass das Werk dabei auch nur einen Hauch seiner ursprünglichen Wirkung verliert. Besonders hervorzuheben sind die „Akademische Festouvertüre op. 80“ von Johannes Brahms, der prächtige „Huldigungsmarsch“ von Richard Wagner und das berührende Solo-Werk für Cello „Kol Nidrei op. 47“ von Max Bruch. Siegmund Goldhammer beweist in allen seinen Kompositionen und Bearbeitungen, dass er das Blasorchester als Klangkörper in- und auswendig kennt und dieser Orchesterformation die schönsten und prächtigsten Klänge entlocken kann.
 
Der Musikverlag RUNDEL und die Familie Rundel bedanken sich bei Siegmund Goldhammer für die jahrzehntelange produktive Zusammenarbeit sowie das freundschaftliche Miteinander und gratulieren ihm herzlich zu seinem 85. Geburtstag!

Januar - RUNDEL-PR 01.2017

„Maskarade“ – Konzertmusik vom Feinsten

Neue RUNDEL-CD mit dem Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von OTL Christoph Scheibling
 
In den vergangenen Jahren hat der Musikverlag RUNDEL mit dem Musikkorps der Bundeswehr bereits mehrere hochwertige CDs aufgenommen. Die neue RUNDEL-CD „Maskarade“ reiht sich nun in diese produktive Kooperation ein. Entstanden ist ein Tonträger mit 14 vielseitigen neuen Konzertwerken für Blasorchester.

Von Thiemo Kraas erklingen auf der CD zwei Werke: Die strahlende Eröffnungsmusik „Vita pro Musica“, Herrn Ernst Oestreicher zum 60. Geburtstag gewidmet, und „Lignum“ mit dem Untertitel „eine deutsche Rhapsodie“, die auf zwei deutschen Volksliedern basiert.
Markus Götz ist sogar mit drei Werken vertreten: In seinem „Schweizer Mosaik“ verarbeitet er drei Volkslieder aus unserem Nachbarland in Fragmenten zu einem eigenständigen Konzertwerk – wie ein Mosaik, bei dem aus kleinen Steinen ein großes Gesamtbild entsteht. Die dramatische Rhapsodie „Joss Fritz“ (Freiheit den Bauern!) erzählt in musikalischen Szenen vom Wirken des gleichnamigen Anführers aus der Zeit der Bauernkriege. Den Konzertmarsch „Adelhausener Impressionen“ widmet Markus Götz seinem Musikverein Adelhausen zum 125-jährigen Jubiläum.
Der amerikanische Komponist James Barnes ist mittlerweile zu einer festen Größe im RUNDEL-Komponistenteam geworden. In seinem Werk „Dance Variants“ verarbeitet er ein tänzerisches Hauptthema im 7/8 Takt in vielfältigen Variationen, kombiniert mit einem ruhigen, lieblichen Mittelteil.
Auch der Amerikaner James L. Hosay schreibt regelmäßig faszinierende Musik für den Musikverlag RUNDEL. Auf der neuen CD wurde sein Werk „Prayer and Jubilation“ (Gebet und Jubelfeier) eingespielt. Die zweigeteilte Komposition beginnt in berührender Schlichtheit und endet mit strahlender Feierlichkeit. Das irische Volkslied „Carrickfergus“ dient als musikalische Inspiration für die beeindruckende Tondichtung „Carrickfergus Posy“, die Hosay in seiner unverwechselbaren Tonsprache umsetzt.
Ein schon lange bekannter Name im RUNDEL-Verlagsprogramm ist Jaroslav Zeman, der den von böhmischer Folklore inspirierten Marsch „Prager Burg“ (Okolo Vyšehradu) aus der Feder von František Kovárík ganz neu für Blasorchester bearbeitet hat – eine echte Bereicherung für Ihr Marsch-Repertoire!
Stefan Schwalgin empfiehlt sich auf der CD „Maskarade“ mit hervorragenden Bearbeitungen klassischer Werke. Seine Fassung der Ouvertüre zur Oper „Maskarade“ von Carl Nielsen ist das titelgebende Stück für die neue CD. Mit ihren technisch äußerst anspruchsvollen Passagen ist die temporeiche, fröhlich-leicht klingende Ouvertüre eine echte Herausforderung. Die heitere Melodie der „Polka Italienne“ hörte Sergei Rachmaninoff Anfang der 1900er Jahre in Italien von einem alten Leierkasten. Zurück im Hotel schrieb er sie sofort auf. Schwalgins Blasorchesterfassung der „Polka Italienne“ eignet sich immer als willkommene Abwechslung in einem Konzertprogramm. Ebenfalls von Stefan Schwalgin stammt die Bearbeitung von Edward Elgars brillantem Konzertmarsch „Pomp & Circumstance No. 4“, der dem berühmten ersten Marsch aus der Reihe in seiner Feierlichkeit in nichts nachsteht.
Auch zwei ganz neue Komponistennamen finden sich auf der CD „Maskarade“:
Sebastian Sürgers komponierte unter Verwendung des Volksliedes „Üb immer Treu und Redlichkeit“ einen schmissigen und leicht spielbaren Marsch im frühen Stil der Militärmusiktradition. „Stets treu!“ ist das beeindruckende Erstlingswerk eines jungen Komponisten, von dem man in Zukunft sicher noch mehr hören wird.
Musikstücke für Blasorchester von Frauen gibt es eher selten. Umso mehr freut sich der Musikverlag RUNDEL, nun erstmals in der Verlagsgeschichte eine Komposition einer Frau zu veröffentlichen. Eva Fodor stammt aus Rumänien, wuchs in Israel auf und lebt heute in Deutschland. In der Komposition „Israeli Folk Songs“ verarbeitet sie in ihrer frischen Tonsprache zwei Volkslieder aus Israel. Als Besonderheit hat sie ausgeprägte Elemente von Gesang und Body Percussion mit Klatschen, Stampfen, Fingerschnipsen und Rufen eingebaut. Auch bei Eva Fodor darf man auf zukünftige Werke gespannt sein. Der Musikverlag RUNDEL freut sich sehr über die Zusammenarbeit mit diesen beiden jungen Komponisten!
 
Die CD „Maskarade“ mit dem Musikkorps der Bundeswehr unter OTL Christoph Scheibling bietet Konzertmusik vom Feinsten.

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