Washington Grays

Blasorchester

Washington Grays

March

Musikrichtung:
Konzertmarsch, Marsch
Schwierigkeitsgrad:
Oberstufe
Spielzeit:
00:04:20
Verlag:
Rundel
Format:
DIN A4
Umfang:
Partitur + Direktion + Stimmen
Bestellnummer:
MVSR2442
Erscheinungsdatum:
2005

Info

Claudio S. Grafulla (1810-1880) wurde auf der Baleareninsel Menorca geboren und kam als 28jähriger Musiker in die Vereinigten Staaten. Dort spielte er zunächst in der Lothiers Brass Band aus New York, die später dem 7. Regiment der New Yorker Nationalgarde als Musik zugeordnet wurde. Während dieser Zeit begann er sich als Komponist, Arrangeur und Dirigent einen Namen zu machen, denn die Presse New Yorks und Washingtons berichtete häufig von seinen vorzüglichen Auftritten. Sein Wirken gipfelte dann im Jahre 1864 in einem Konzert vor Präsident Lincoln. Im Mittelpunkt seines musikalischen Schaffens stand neben eigenen Beiträgen zur Bläserliteratur die Bearbeitung von Werken der damals sehr gefragten Komponisten Rossini, Balfe, von Suppè u.a.m. Über Grafulla, der nicht verheiratet war, wissen zeitgenössische Quellen zu berichten, dass er ein ruhiger Mann gewesen sei, der sich zu keiner Zeit in den Vordergrund drängte. Für ihn war die Musik der ausschließliche Mittelpunkt seines Lebens und Wirkens. Im Laufe der Zeit geriet der Name Grafulla in Vergessenheit und erst auf der Grundlage neuerer Forschungen tritt er wieder in gebührender Weise in Erscheinung.

Der Marsch „Washington Grays“ geht auf das Jahr 1861 zurück und ist dem gleichnamigen, in graue Uniformen gekleideten, Regiment aus Washington, D.C. gewidmet. Er wird als Meisterwerk und Prototyp des Konzertmarsches seiner Zeit gewertet. Die stilistischen Einflüsse aus Italien sowie Anklänge deutscher Tradition sind hier unverkennbar. Darüber hinaus besticht das Werk durch die glänzende Balance zwischen Melodie und technischen Anforderungen.

Mit seinem Arrangement macht Siegfried Rundel der Blasmusik in Mitteleuropa ein Werk bekannt, das schon lange zum internationalen Kernrepertoire der gehobenen Marschliteratur gehört, bei uns allerdings so gut wie unbekannt geblieben ist.

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