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Timor Oliver Chadik

geboren
1976

Info

Timor Oliver Chadik wurde 1976 geboren. Er studierte bei Prof. Dr. Hermann Dechant und Prof. Peter Falk an der Musikhochschule Würzburg. Er schloss sein Diplom im Jahr 2000 und die anschließende Meisterklasse im Jahr 2002 mit Auszeichnung ab. Nach seinem Studium war er an der Oper Dortmund engagiert, zuletzt als 2. Kapellmeister. 2004 wechselte er im Alter von 27 Jahren als 1. Kapellmeister an das Staatstheater Darmstadt. Als Gastdirigent leitete er u.a. die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, die Philharmonie Südwest in Siegen, die Nürnberger Symphoniker, die Kammerphilharmonie in Budweis sowie das Prime Philharmonic Orchestra in Dej Jeong, Südkorea.

Im September 2006 trat er in die Bundeswehr ein und war seitdem als stellvertretender Chef beim Luftwaffenmusikkorps 3 Münster eingesetzt. In der ersten Jahreshälfte 2007 war er in gleicher Funktion beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr, wo er für die Durchführung der protokollarischen Ehrendienste im Bundeskanzleramt und Bundesministerium der Verteidigung verantwortlich war. Von Juni – Oktober 2010 führte er vertretungsweise als Chef das Heeresmusikkorps 300 Koblenz. Seit dem 01. Januar 2012 leitet er als Chefdirigent das Luftwaffenmusikkorps in Münster. Ab Januar 2015 wird Timor Oliver Chadik die BigBand der Bundeswehr übernehmen. Er ist damit der 7. Bandleader dieser herausragenden Formation.

Timor Oliver Chadik ist Preisträger beim Internationalen Dirigentenwettbewerb des WMC in Kerkrade und Stipendiat der Richard Wagner Stiftung. Von 2005 bis 2007 wurde er durch das Deutsche Dirigentenforum, einem Förderprogramm des Deutschen Musikrates, gefördert. Ihn verbindet eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Bläserphilharmonie, der Bläserphilharmonie Süd-West und der Bläserphilharmonie Ostwestfalen-Lippe. Er ist regelmäßiger Gastdirigent beim Rundfunk Blasorchester Leipzig.

Seit November 2014 hat Timor Oliver Chadik die musikalische Leitung des renommierten Orchesterverein Hilgen, der u.a. durch den mehrmaligen Gewinn des Deutschen Orchesterwettbewerbes zu den führenden Sinfonischen Blasorchestern in Deutschland zählt.