Salzburger Serenade

Blasorchester

Salzburger Serenade

Suite in 4 Sätzen

Musikrichtung:
Konzertwerk
Schwierigkeitsgrad:
Mittelstufe
Spielzeit:
00:10:19
Verlag:
Rundel
Format:
DIN A4
Umfang:
Partitur + Direktion + Stimmen
Bestellnummer:
MVSR1648
Erscheinungsdatum:
1992

Info

Gäbe es musikalische "Mozartkugeln", dann wäre die Salzburger Serenade eine besonders verführerische Sorte. Ein Hauch von Klassik weht durch Bösendorfers Suite, die eine oder andere Melodie des Salzburger Lieblingssohnes klingt an, man fühlt sich an einen zauberhaften Abend im Schloßpark erinnert. Ouvertüre, Romanze, Menuett und Finale formen sich zu einer kleinen nostalgischen Musik-Szene.

Werkbeschreibung aus der Notenausgabe:

Versetzen Sie sich ins 18. Jahrhundert, in die Zeit der Perücken, Zöpfe, Reifröcke, weißen Strümpfe und samtenen Kniebundhosen. Sie sind in Salzburg, es ist Abend, überall brennen Kerzen, auf dem Schloss hoch oben über der Stadt gibt der Adel ein Fest. Im Schlossgarten lustwandeln Pärchen im Mondschein, die Stadt bietet ein romantisches Panorama, gedämpfte Stimmen aus der Ferne, der stille Klang der Natur... Dann fängt irgendwo im Park eine kleine Harmoniemusik an zu spielen. Ihre SERENADE (Nachtmusik) verleiht dem Fest einen glänzenden Akzent. Mit der OUVERTÜRE (Teil I) bittet das Ensemble charmant um die Aufmerksamkeit der vornehmen Gäste. Dann folgt eine ROMANZE (Teil II), so recht passend zur angenehmen Stimmung des Abends. Die Melodie lässt einen nicht mehr los und klingt aus in einem schönen nostalgischen Nachspiel. Nun ist man so richtig in gehobener Stimmung, die Musikanten bitten zum Tanz und spielen ein MENUETT (Teil III). Das lebhafte FINALE (Teil IV) führt wieder in die Geschäftigkeit des Alltags zurück, es geht durch die Tonarten der vorangegangenen Teile der Serenade, Jagdhörner erklingen und einen Augenblick lang kann man ein Posthorn vernehmen...

Die SERENADE kann auch gut in kleiner Besetzung gespielt werden, schon bei der folgenden Basisbesetzung (wie in der Serie BASIC SOUND) sind die Harmonien komplett:

Mindestbesetzung:
Flöte (Sopransaxophon)
1. Klarinette (Flügelhorn)
2. Klarinette (Flügelhorn)
1. Altsaxophon
2. Altsaxophon oder Tenorsaxophon
1. Trompete / Cornet
2. Trompete / Cornet
Tenorhorn (1. Bariton)
Bariton (Euphonium)
Tuba

Der Part der einzelnen Stimmen enthält keine technischen Schwierigkeiten, allerdings erfordert der Stil einige Aufmerksamkeit, damit das Stück so klingt, als käme es aus der Zeit Mozarts. Den Leggiero Charakter erreicht man dadurch, dass die tiefen Instrumente und das Schlagzeug "frühzeitig" auf den Taktschlag spielen (für das Gefühl etwas zu früh). Die den einzelnen Taktarten eigene Metrik (Akzente) sollte man fühlbar (nicht hörbar) machen. Die dynamische Akzentuierung darf niemals scharf sein, auch die Staccati dürfen nicht zu kurz gespielt werden, sonst büßen sie ihre Sonorität ein. Längere Töne im scharfen Blech sollten nach dem Anstoß etwas zurückgenommen werden. Die Pauken sollten mit harten Filzschlegeln gespielt werden und hell klingen.

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