Parademarsch der 18er Husaren

Blasorchester

Parademarsch der 18er Husaren

Komponist:
Musikrichtung:
Traditionsmarsch, Marsch
Schwierigkeitsgrad:
Mittelstufe
Spielzeit:
00:02:51
Verlag:
Rundel
Format:
Marschformat
Umfang:
Partitur + Stimmen
incl. 4 Fanfarenstimmen in Eb
Bestellnummer:
MVSR2599
Erscheinungsdatum:
2010

Info

Konrad Neefe, die Autorität auf dem Gebiet der sächsischen Militärmusik, schreibt über den Komponisten des „Parademarsches der 18er Husaren“: „Von den Stabstrompetern der Kgl. Sächsischen Kavallerie, welche sich noch gegenwärtig um die künstlerische Vervollkommnung ihres Musikkorps verdient machen und durch ihre Leistungen in öffentlicher Konzertmusik höchst beachtenswerte Erfolge erzielen, muss an erster Stelle Alwin Müller vom 1. Husarenregiment Nr. 18 in Großenhain genannt werden…“ Am 1. Juni 1890 beging Müller das 25jährige Jubiläum als Stabstrompeter. Bei dieser Gelegenheit wurde ihm, „in Anerkennung seiner Verdienste um die wahre Pflege der sächsischen Feldtrompeten- und Kavallerie-Messingmusik“, von König Albert der Titel „Königlicher Musikdirigent“ verliehen. Es ist einer der sehr seltenen Fälle, dass ein Komponist selbst über die Entstehung eines Heeresmarsches berichtet, wobei bedauerlicherweise die Deutsche Militär-Musiker-Zeitung die Quelle nicht näher bezeichnet. Alwin Müller führt hierzu aus: „Am 29.08.1870 war mein Regiment einer sächsischen Infanterie-Brigade zugeteilt. Mein Kommandeur erhielt den Auftrag festzustellen, welche Truppen in Nouart lägen… Wir stellten fest, dass Nouart in deutschem Besitz war, trafen aber im Verlauf unseres Aufklärungsrittes auf eine französische Kavalleriepatrouille, von der bei der gegenseitigen Schießerei der Trompeter vom Pferd geschossen wurde. Beim Durchsuchen des französischen Trompeters ... fanden wir ein französisches Signalbuch... Beim Blättern in dem französischen Signalbuch fielen mir einige Signale auf, die ich immer vor mir hinpfiff, und dabei kam ich auf den Gedanken, unter Benutzung dieser Signale einen Parademarsch zu schreiben… Da mein Regiment dienstlich keine Pauken führte… habe ich die Fanfarentrompeten und Paukenstimmen erst später und auf Wunsch dazu geschrieben.“

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