Musikalische Weihnacht

Blasorchester

Musikalische Weihnacht

Musikrichtung:
Musik für Weihnachten
Schwierigkeitsgrad:
Mittel-/Oberstufe
Spielzeit:
00:07:30
Verlag:
Rundel
Format:
DIN A4
Umfang:
Direktion + Stimmen
Bestellnummer:
MVSR2800
Erscheinungsdatum:
1986

Info

Allvertraute, musikalisch wertvolle Weihnachtslieder werden hier durch bestimmte Reihenfolge, instrumentale Bearbeitung und entsprechende musikalische Umrahmung zur klingenden Weihnachtserzählung:
O du fröhliche - Lasst uns froh und munter sein - Morgen Kinder wird's was geben - Morgen kommt der Weihnachtsmann - Vom Himmel hoch - Stille Nacht - Kling, Glöckchen - Herbei, ihr Gläubigen

Innere Spannung und beseligendes Erwarten ergreift auch heute noch viele Menschen in den Tagen vor dem Weihnachtsfest. Es ist wie ein Zurückversetzen in die eigene Jugendzeit. So beginnt die "Musikalische Weihnacht" feierlich, wie aus der Erinnerung heraus mit einigen Akkorden des Liedes "O du fröhliche, o du selige Weihnachtszeit". Das folgende Vorspiel des Orchesters versinnbildlicht die innere Freude auf dieses Fest. Wieder hört man ein Motiv aus einem vorweihnachtlichen Lied und es klingt nach, wie ferner Glockenklang. Jetzt intoniert die Musik die Lieder "Morgen, Kinder wird's was geben" und "Morgen kommt der Weihnachtsmann!". Die Musik geht ins piano zurück, die Abschlussakkorde verhalten sich lauschend. Nach einer Pausenfermate klingt es auf in ferner Tonart und in der höheren Lage der Holzbläser - langausgehaltene, feierliche Akkorde, beantwortet in gleichen Akkorden durch die Hörner. Majestätisch im eindringlichen unisono setzen nun Trompeten und Posaunen ein mit der ehrwürdigen Weise "Vom Himmel hoch, da komm ich her". Für die letzten zwei Takte vereinigen sich alle Instrumente zum mächtigen Abschluss des Chorals. Wie ein Sammelruf der Hirten, zum Aufbruch nach Bethlehem, erschallt nun in den Hörnern das Anfangsmotiv des Liedes "O, laufet ihr Hirten", vom ganzen Orchester aufgenommen und in kurzem kontrapunktischen Gefüge wiederholt. Ins piano zurückgehend, ist das folgende Lied in Melodie und Rhythmus bereits angedeutet. Leise, demutsvoll, in einfachster Orchestrierung erklingt "Stille Nacht". Doch im Nachspiel schwillt der Orchesterklang zu vollem fortissimo an, um langsam ins piano zurückzuwechseln, das Überwältigende andeutend, das die Hirten erleben durften. Wieder einfach und im piano erklingt das Lied "O du fröhliche, o du selige Weihnachtszeit". Im Nachspiel hellen sich die Akkorde auf und die Holzbläser leiten über in die heiter, fromme Melodie "Kling Glöckchen, kling". Eine weitere Steigerung der nach Ausdruck suchenden inneren Freude ist die Überleitung zu dem herrlichen Choral "Herbei, ihr Gläubigen". Jubelnd mündet am Schluss des Chorals die Musik in ein tonmalerisches Glockengeläute, an dem alle Instrumente mit entsprechenden Motiven beteiligt sind und das im Klang zunimmt bis zum fortissimo. Zum piano zurückfindend verklingt es wie in der Ferne. Ein tonmalerisches Symbol der frohen Botschaft:
"UND FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN!"

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