Concerto for Flute and Piano

Solo & Piano

Concerto for Flute and Piano

op. 137

Komponist:
Serientitel:
Verlag:
Rundel
Format:
DIN A4 quer
Umfang:
Solostimme(n) + Piano
Bestellnummer:
MVSR3037
Erscheinungsdatum:
2018

Info

1. Allegro
2. The Deadly Butterfly (Soloinstrument: Alt-Querflöte)
3. Rondo


Uraufführungen stellen immer einen einzigartigen Moment dar, sowohl für den Komponisten als auch für die ausführenden Musiker und natürlich auch für das Publikum. Wenn eine Komposition zum ersten Mal öffentlich erklingt, hat dies einen ganz besonderen Zauber. Die Stadtkapelle Wangen und ihr Dirigent Tobias Zinser haben bei ihrem Frühjahrskonzert am 24. März 2018 ein ganz besonderes Werk erstmals in Europa aufführen. Der US-amerikanische Komponist James Barnes hat ein Solokonzert für Flöte und Blasorchester geschrieben, sein „Concerto for Flute“ op. 137. Für dieses virtuose dreisätzige Werk konnte die Stadtkapelle Wangen den Flötisten Richard Nolte als Solisten gewinnen. Er ist Flötenlehrer an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu, Mitbegründer des Ensemble Encasa und wirkte bei Formationen wie dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Ensemble Modern, der Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz u.a. mit.

Der Kontakt der Stadtkapelle Wangen zum Komponisten James Barnes besteht bereits seit Jahren und kam durch den Musikverlag RUNDEL zustande. Unter anderem führten diese Verbindungen zu einer großen Auftragskomposition, der „8. Sinfonie“ von James Barnes, die von der Stadtkapelle 2015 beim Festakt zum 1200-jährigen Stadtjubiläum unter der Leitung des Komponisten selbst uraufgeführt wurde.

„Es ist für uns eine große Freude und Ehre, dass wir nun auch das bemerkenswerte Flötenkonzert von James Barnes ganz exklusiv aufführen dürfen“, so Tobias Zinser. „Natürlich ist dies nur möglich, weil wir mit Richard Nolte einen hervorragenden Flötisten gefunden haben, der den technischen Herausforderungen dieses Werkes gewachsen ist.“ Dass Barnes‘ Flötenkonzert für den Solisten extrem anspruchsvoll ist, bestätigt auch Richard Nolte. „Jeder Satz hat seine Besonderheiten. Der erste, spanisch anmutende Satz ‚Allegro‘ im Bolero-Stil erfordert absolute rhythmische Präzision. Der dritte Satz ‚Rondo‘ ist in seinem rasanten Tempo höchst virtuos, die schnellen Läufe müssen kristallklar gespielt werden. Und der zweite langsame Satz ‚The deadly Butterfly‘ hat eine ruhige, meditative Tonsprache und nimmt in meinen Augen eine absolute Sonderstellung ein.“ Richard Nolte ist begeistert davon, dass der zweite Satz für Alt-Querflöte als Soloinstrument konzipiert ist – etwas, das in der Flötenliteratur bisher einzigartig ist. „In der Kombination mit den beiden anderen Sätzen, ist dieser Satz absolut logisch und eine Art Ruhepol – für den Solisten weniger technisch als vor allem klanglich eine Herausforderung.“ Dieser zweite Satz war für Richard Nolte auch der ausschlaggebende Punkt, der Anfrage von Tobias Zinser zuzusagen. „Das komplette Flötenkonzert ist wirklich großartig und äußerst reizvoll. Aber ich habe mich insbesondere sehr gefreut, dass die Alt-Querflöte hier als Soloinstrument eingesetzt wird.“ Generell ist Richard Nolte von der Komposition sehr beeindruckt. „Man merkt, dass James Barnes ein enormes Wissen über die verschiedenen Instrumente besitzt. Das Zusammenspiel mit dem Orchester ist hervorragend komponiert, sodass die Flöte nie im Orchesterklang der anderen Bläser untergeht. Für den Zuhörer bleibt das Werk bei aller Virtuosität immer gut verständlich und angenehm zu hören. Ich wünsche mir wirklich, dass dieses einzigartige Werk, das ein geniales Cross-Over zwischen klassischer Formgebung und modernen Klangfarben und Elementen darstellt, seinen Platz in der professionellen und semi-professionellen Musikwelt finden wird. Verdient hat es die Anerkennung allemal.“

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