Abschied der Gladiatoren

Blasorchester

Abschied der Gladiatoren
The Gladiators' Farewell

Musikrichtung:
Konzertmarsch, Marsch
Schwierigkeitsgrad:
Mittel-/Oberstufe
Spielzeit:
00:03:16
Verlag:
Rundel
Format:
DIN A4
Umfang:
Partitur + Direktion + Stimmen
Bestellnummer:
MVSR2312
Erscheinungsdatum:
1999

Info

Wann Hermann Ludwig Blankenburg seinen Marsch „Deutschlands Fürsten“ komponierte, ist nicht mehr feststellbar. Er war vermutlich zwischen 1901 und 1903 in Duisburg entstanden. Erst auf Drängen von Musikerkollegen reichte er ihn beim Londoner Verlag Hawkes & Son für ein großes Preismarsch-Ausschreiben ein. Auch dieser Zeitpunkt ist aus den Unterlagen des heutigen Musikverlages Boosey & Hawkes nicht mehr bestimmbar. Wahrscheinlich dürfte der Marsch jedoch 1904 eingereicht worden, und die Auswahl der Siegertitel – in diesem Falle ging es um gut 500 Einsendungen – im Jahre 1905 erfolgt sein. Die Wettbewerbe des Londoner Verlages zur Gewinnung guter Marschliteratur standen in Europa in hohem Ansehen. Mehrfach gingen deutsche Komponisten als Preisträger hervor und auch 1905 konnte ein Deutscher den Wettbewerb für sich entscheiden, denn dem Marsch „Deutschlands Fürsten“ wurde der erste Preis zuerkannt. Der Titel wurde allerdings aus verständlichen Gründen geändert und hieß – vermutlich in Anspielung auf Julius Fuciks großen Marsch „Einzug der Gladiatoren“ op. 68 - von nun an „The Gladiators‘ Farewell“ – Abschied der Gladiatoren. Obwohl kein Marschiermarsch, wurde „Abschied der Gladiatoren“ schnell in Großbritannien heimisch und erklingt noch heute regelmäßig bei den großen militärmusikalischen Zeremonien in London. Sein Siegeszug um die Welt war nicht mehr aufzuhalten und als einer der wirklichen „Weltmärsche“ ist er selbst heute noch in Japan, in den USA, in Skandinavien, in den Niederlanden, natürlich in Deutschland und vielen anderen Ländern populär. Selbst die ehemalige Sowjetunion machte hiervon keine Ausnahme.

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65,00 €
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