Dezember - RUNDEL-PR 12.2013

Vier neue Kompositionen aus der Feder von Markus Götz


Der deutsche Komponist Markus Götz hat sich in den letzten Jahren einen geschätzten Namen in der Blasmusikwelt gemacht. Seine Werke werden von vielen Blasorchestern gerne und begeistert gespielt. Sicherlich ist seine Fähigkeit, für alle Schwierigkeitsstufen interessante, unterhaltsame und hörgefällige Musik zu schreiben, einer der zahlreichen Gründe für seine Popularität. Das Götz-Repertoire reicht von pädagogisch fundierten Werken für Jugendblasorchester über wirkungsvolle Mittel- und Oberstufenwerke, Arrangements von Pop-Titeln sowie Eigenkompositionen für Rockband und Blasorchester bis hin zur anspruchsvollen Höchststufenliteratur. Dabei findet Markus Götz immer das jeweils richtige Maß an technischen Herausforderungen, eingängigen Melodien und Rhythmen, spannenden Themen und kreativen Ideen.
Jetzt sind vier neue, druckfrische Werke des Komponisten beim Musikverlag RUNDEL erschienen – sie sind weitere beeindruckende Beispiele für die Vielseitigkeit und Schaffenskraft von Markus Götz.
„Waterkant!" ist ein wirkungsvolles Werk für Blasorchester der Mittel- bis Oberstufe und erzählt eine musikalische Geschichte über Matrosen auf See. Götz erzeugt hier die Atmosphäre der Seemänner und ihrer typischen Shanty-Gesänge. Die verschiedenen Szenen der Geschichte wechseln zwischen fröhlicher Leichtigkeit, melancholischer Bedrücktheit und feierlicher Freude. Die jeweilige Stimmung kommt besonders bei sorgfältiger Umsetzung der detaillierten Artikulation und Dynamik zur Geltung. Dabei soll die Musik auch immer mit einem kleinen Augenzwinkern gespielt werden. Die Teile der Komposition heißen „Abschied vom Hafen“, „Auf hoher See!“, „Tanz der Matrosen“, „Stürmische See“, „Nostalgia (Heimweh)“ und Hafenfest (Hamborger Veermaster)“.
Eine grandiose und mitreißende Komposition im Bereich der Ober- und Höchststufe ist „Wildenstein”, die Vertonung einer mittelalterlichen Sage aus dem Wehratal im Südschwarzwald. Die Musik verbindet auf eindrucksvolle Weise moderne Klänge mitElementen stilgerecht nachempfundener Mittelalter-Musik und zeichnet verschiedene Szenen der Sage nach. Obwohl das Werk dadurch eine programmatische Handlung erhält, soll die Musik auch für sich selbst wirken können. Der Wildenstein ist ein aufragender Fels im wildromantischen Wehratal, unter dem Agnes von Bärenfels der Sage nach ein lebensrettendes Versteck vor einem herrschsüchtigen Verehrer fand.
„Waterkant!“ und „Wildenstein“ wurden vom Stabsmusikkorps der Japanischen Marine Tokio auf der CD „Wildenstein“ eingespielt.
Bei „New Festival Music“ hat Markus Götz die breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten der Blasorchester berücksichtigt; sie decken ein ungemein vielseitiges Repertoire ab und umrahmen die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Dazu gehören oft sehr feierliche Anlässe wie Einweihungen, Eröffnungen, Feierstunden, Gottesdienste oder Jubiläen. „New Festival Music“ soll als Begleiter für all diese festlichen Anlässe dienen. Um die Musik möglichst vielen Blasorchestern zugänglich zu machen, hat Götz einen moderaten Schwierigkeitsgrad gewählt. Bei Aufführungen in der Kirche kann die kleine Trommel weggelassen werden, was der Komposition einen weicheren Charakter verleiht.
Seine Leidenschaft für moderne Musik im Bereich Jazz und Funk beweist Markus Götz in der Komposition „Funky Afternoon“. Das Stück ist in der RUNDEL-Serie „Rock & Wind Band“ erschienen und kann auch mit zusätzlicher Rockband-Besetzung, also E-Gitarre, E-Bass, Keyboard und Schlagzeug, aufgeführt werden. Hier zeigt Götz das Blasorchester von einer ganz anderen Seite und lässt es mit lässigen Funk-Rhythmen einmal richtig grooven.
The Washington Winds unter der Leitung von Edward Peterson haben „New Festival Music“ und „Funky Afternoon“ auf der CD „Westcoast“ aufgenommen.
Markus Götz beweist mit diesen vier Werken einmal mehr, dass das Blasorchester enorm vielseitig ist – und er macht Lust auf viele weitere seiner interessanten Werke für diese Besetzung.

November - RUNDEL-PR 11.2013

Musikalische Weihnachtsgeschichten von Kurt Gäble


Advent und Weihnachten sind die Zeit der Besinnung. Die Zeit, in der wir zur Ruhe kommen möchten. Die Zeit der biblischen Geschichte. Die Zeit der ruhigeren Töne und die Zeit berührender Musik. Kurt Gäble, der sich in seinen Kompositionen oft mit Themen der Bibel auseinandersetzt und sie in einen modernen Kontext bringt, hat einige schöne musikalische Werke für die Weihnachtszeit geschaffen – und verbindet das Blasorchester darin mit Elementen wie z.B. Chor, Erzähler, Blockflöten oder Orff-Instrumenten.
Sein neuestes Werk in diesem Bereich ist „Vom Dunkel ins Licht“, das den Untertitel „Eine (nicht) alltägliche Weihnachtsgeschichte“ trägt. Diese musikalische Geschichte für 2 Erzähler (Erwachsener und Kind), Chor (ad lib.) und Blasorchester spielt im Familienalltag der heutigen Zeit. Ein kleiner Junge, bei dem das neue Geschwisterchen zunächst Ängste und Eifersucht auslöst, erlebt die weihnachtliche Botschaft auf rührende Art und Weise und findet dadurch vom Dunkel ins Licht. Die Kombination aus der Geschichte von Paul Nagler und Kurt Gäbles Musik, bestehend aus Ouvertüre, drei Liedern und Finale, eignet sich wunderbar für eine musikalische Gestaltung in der Adventszeit und kann auch szenisch dargestellt werden.
Die Lieder-Auswahl für „Die Winterrose“ soll symbolisch das Wunder der heiligen Nacht beschreiben. Die tiefsinnigen Texte hinterfragen die Gesellschaft unserer Zeit anhand der Geschichte von Jesu Geburt und anhand der traditionellen Lieder „Tochter Zion“, „Maria durch ein Dornwald ging“, „Vom Himmel hoch“, „Kommet ihr Hirten“, „Es ist ein Ros' entsprungen“, „Herbei, o ihr Gläubigen“, „Ich steh' an deiner Krippen hier“ und „O du fröhliche“. „Die Winterrose“ kann auch zusammen mit gemischtem Chor aufgeführt werden.
„Kinderaugen“ ist eine Weihnachtsgeschichte für Kinder und Erwachsene, komponiert für Blasorchester, Orff-Instrumente, Blockflöten, 2-stimmigen Chor und Erzähler. Die Texte, verknüpft mit den Liedern „Was soll das bedeuten“, „Eine große Freud’“ und „Gloria in excelsis Deo’“, sollen die weihnachtliche Botschaft für Groß und Klein zugänglich machen.
„Bethlehem“ ist eine populäre Weihnachtsgeschichte mit den Hits „Stern über Bethlehem“ „Kleine Stadt Bethlehem“ und „In der Nacht von Bethlehem“ sowie einer passenden Erzählung. Im Mittelpunkt der Komposition für Blasorchester, Chor und Erzähler stehen das kleine, unscheinbare Dorf Bethlehem, das zur Stätte des göttlichen Wunders wurde, und der Stern, der mit seinem hellen Strahlen den Weg weist und die frohe Botschaft verbreitet.

Weihnachtsgeschichten von Kurt Gäble

Oktober - RUNDEL-PR 10.2013

Neue CD „Wildenstein“ bietet großartigen Blasorchesterklang


Was haben Richard Wagner, Markus Götz, Thiemo Kraas, Julius Fucik, Kurt Gäble, Alfred Bösendorfer und Felix Mendelssohn-Bartholdy gemeinsam? Ihre Musik ist in erstklassigen Aufnahmen auf der neuen CD „Wildenstein“ des Musikverlags RUNDEL zu hören. Das renommierte Stabsmusikkorps der Japanischen Marine Tokio hat 11 neue Titel aus dem Verlagsprogramm eingespielt. Dabei zeigen die Japaner gewohnt hohe technische Qualität, beeindruckende musikalische Interpretationen und einen großartigen Blasorchesterklang, der für die eine oder andere wohlige Gänsehaut sorgt.
Zu Beginn erklingt „Tannhäuser Festival“ von Alfred Bösendorfer, das nicht nur eine Aneinanderreihung einzelner Passagen aus der Oper ist. Stattdessen schuf Bösendorfer eine eigenständige Zusammenstellung mit einer durchdachten Logik. Er interpretiert Wagners Musik für das Medium Blasorchester ganz neu und passt sie stilvoll an die Gegebenheiten der Besetzung an. Diese Klangfarben hätte vermutlich auch Richard Wagner so für das Blasorchester geschrieben. „Mosaichoralmente“ von Thiemo Kraas ist ein ergreifendes Choral-Mosaik, das auf dem Bach-Choral „Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“ aus der Matthäus-Passion (BWV 244) basiert. Im titelgebenden Werk „Wildenstein“ erzählt Markus Götz eine alte Sage um die Ritterstochter Agnes von Bärenfels und ihr lebensrettendes Versteck unter dem Fels Wildenstein. Die Musik verbindet moderne Klänge mit Elementen stilgerecht nachempfundener Mittelalter-Musik. Siegmund Goldhammer schuf eine klangvolle Bearbeitung von Richard Wagners „Sei uns gegrüßt“ (Festmusik WWV 71a), das Wagner 1844 zu Ehren des sächsischen Königs Friedrich August II. für Bläser und Männerchor komponiert hatte. Der gefühlvolle Walzer „Liebesflammen“ von Julius Fucik erinnert in seiner Lebendigkeit und Fröhlichkeit an Walzer von Johann Strauß, ist jedoch geprägt vom unvergleichlichen Kompositionsstil Fuciks. Kurt Gäble stellt in „Dialog der Generationen“ die verschiedenen Generationen musikalisch dar. Man hört ihre vorsichtige Annäherung und schließlich, wie sie einen gemeinsamen Weg beschreiten. Der „Venezia-Marsch“ von Gaetano Fabiani ist der wohl bekannteste italienische Marsch in Deutschland und wurde von Siegfried Rundel für das heutige Blasorchester bearbeitet. In „Paidushko“ nimmt uns Alfred Bösendorfer mit auf eine musikalische Reise auf den Balkan, inspiriert von traditionellen Tänzen und geprägt von den typischen ungeraden Taktarten. Markus Götz erzeugt in seiner mitreißenden Rhapsodie „Waterkant!“ die Atmosphäre der Nordsee-Matrosen und ihrer typischen Shanty-Gesänge, im Finale erklingt das bekannte Seemannslied „Hamborger Veermaster“. Der Marsch „Mon Salut à St. Petersbourg“ von Hans-Christian Lumbye, der auch der „dänische Strauß“ genannt wird, ist erstmals in einer Fassung für Blasorchester erschienen, bearbeitet von dem Russen Leontij Dunaev. Den gefühlvollen und ehrwürdigen Abschluss der CD bildet „Hebe deine Augen auf“ (Engelsterzett) aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Kurt Gäble hat eine sorgfältig ausgearbeitete Fassung für Blasorchester erstellt, die sowohl rein instrumental als auch in Kombination mit gemischtem Chor oder Frauenchor aufgeführt werden kann.

September - RUNDEL-PR 09.2013

Neue CD „Westcoast“ mit buntem Repertoire für Blasorchester


Auf der neuen CD „Westcoast“ finden sich zwölf farbenreiche Werke aus dem RUNDEL-Verlagsprogramm. Markus Götz’ „New Festival Music“ eignet sich hervorragend für die musikalische Eröffnung verschiedenster Anlässe. Das „Westcoast Concerto“ von Kees Vlak für Klavier und Blasorchester stellt eher eine Besonderheit im Repertoire dar. Formal in 3 Teile mit Coda gefasst, bietet es viele verschiedene Klangfarben und Stimmungen, vom eingängigen Hauptthema über einen melancholischen Blues und lateinamerikanische Klänge bis zum abschließenden Grandioso Cantabile. In der musikalischen Liebeserklärung „Aria d’Amore“ von Florian Ziller kann sich das Blasorchester von seiner sanften Seite zeigen. Kurt Gäble befasst sich in „Die Gedanken ... Spiele“ (Die Gedanken sind frei) mit der Bedeutung unserer individuellen Gedanken und mit der Kraft, die gemeinsame Gedanken entwickeln können. Die Inspiration zu seinem berührenden Choral „Lead Me Home“ schöpfte der amerikanische Komponist James L.Hosay aus einer alten Gospel-Hymne, dessen Melodie er wunderschön für Blasorchester instrumentierte. In „Crith Mhonadh“ nimmt uns Alfred Bösendorfer mit auf eine Reise nach Crimond an die Nordostküste Schottlands und zeichnet musikalische Bilder von der rauen Schönheit und den Traditionen des Landes. „Arethusa“ von Johan Nijs ist ein spannendes Konzertwerk im mittleren Schwierigkeitsgrad, das mit seinen rasch ineinander übergehenden Abschnitten sehr abwechslungsreich ist, von den Ausübenden jedoch höchste Konzentration verlangt. „Jesus, höchster Name“ ist ein modernes, international bekanntes Kirchenlied, zu dem James L.Hosay eine ergreifende Bearbeitung schuf. Der Pasodoble „El Escorial“ von Johan Nijs begeistert mit großen Melodiebögen und strahlenden Blechbläsern, die von verspielten Holzbläserfiguren und feurigen Kastagnetten begleitet werden. Das berühmte „Scarborough Fair“ hat Heinz Briegel in seiner tragischen Schönheit mit berührenden Bläserklängen neu geschaffen. In „East-West-East“ lässt James L.Hosay amerikanische und russische (Musik-) Kultur aufeinander prallen und hat für alle auch ein paar schauspielerische Einlagen eingebaut. Abgeschlossen wird die CD „Westcoast“ von dem optimistischen Stück „Funky Afternoon“, das Markus Götz mit groovigen Rhythmen und lässigen Solo-Parts versehen hat.

August (2) - RUNDEL-PR 08.2013-2

Der VIERA BLECH Hit „Von Freund zu Freund“ jetzt bei RUNDEL erhältlich


Die junge Tiroler Blechbläserformation VIERA BLECH hat sich in den letzten Jahren einen großen Namen in der Blasmusik-Szene gemacht. Ob Konzertsaal, Festzelt oder Festival – die sieben Musiker überzeugen mit ihrer frischen Art, ihrer musikalisch beeindruckenden Leistung und natürlich ihren originellen Eigenkompositionen und Arrangements. Federführend ist hierbei Martin Scharnagl, der Schlagzeuger der Truppe. Der 25jährige hat ein Händchen für neue und außergewöhnliche Klänge und verleiht VIERA BLECH mit seinen Kompositionen und Arrangements den unverwechselbaren Sound.

Martin Scharnagls außergewöhnliche Polka „Von Freund zu Freund“ begeistert das Publikum von VIERA BLECH seit der ersten Aufführung – und nun können Musiker und Fans den Erfolgstitel auch in großer und kleiner Besetzung selbst spielen. Der neue Polka-Hit wurde von Martin Scharnagl für Blasorchester bearbeitet und ist beim Musikerlag RUNDEL als qualitativ hochwertige Notenausgabe erschienen. Die schöne und schlichte Einleitung, rhythmische Passagen und eine lyrische Trio-Melodie werden Musikern und Zuhörern gleichermaßen Freude bereiten. „Von Freund zu Freund“ - eine Polka, die unter die Haut geht, im Ohr bleibt und sowohl im Festzelt als auch bei Konzerten ein unvergessliches Musikerlebnis bietet.

VIERA BLECH Hit "Von Freund zu Freund"

August (1) - RUNDEL-PR 08.2013-1

Neuer Konzertmarsch aus Südtirol: "Vivat Athesis"


Der Musikverlag RUNDEL hat einen neuen und besonderen Konzertmarsch mit dem Titel „Vivat Athesis“ aus der Feder des Südtiroler Komponisten Hans Finatzer veröffentlich. Als dieser 2010 sein Kapellmeister-Amt in St. Pauls / Eppan antrat, versprach er seiner neuen Kapelle, sozusagen als „musikalischen Einstand“ einen Marsch zu komponieren. Dass „Vivat Athesis“ nun solche weiten Kreise ziehen und als Notenausgabe beim Musikverlag RUNDEL erscheinen würde, hatte der Komponist damals wohl noch nicht geahnt. Er selbst beschreibt seinen Marsch als „eine Hommage an St. Pauls und das schöne Südtirol“. Der Fluss Etsch, von den Römern einst Athesis genannt, zieht sich wie eine Lebensader durch die Südtiroler Landschaft und hat über Jahrtausende hinweg die Erscheinung des Landes geprägt. Dieser Fluss und der starke Kontrast zu den hohen, mächtigen Bergen ringsherum inspirierte Hans Finatzer zu seinem prächtigen Konzertmarsch, der nur so vor Lebensfreude strotzt. Musikalisch bietet „Vivat Athesis“ alles, was das Musikantenherz begehrt: Eine Melodie, die sofort ins Ohr geht, strahlende Signale im hohen Blech, kraftvolle Basslinien, lebhafte Holzbläserfiguren, ein sangliches Trio und natürlich ein mitreißendes Finale.

Der Musikverlag RUNDEL hat „Vivat Athesis“ in gewohnt hochwertiger Qualität veröffentlicht. Der Notenausgabe liegt eine kostenlose CD bei, auf der sich eine hervorragende Live-Aufnahme des Marsches befindet, die von der renommierten Musikkapelle Pfeffersberg unter der Leitung von Josef Feichter bei ihrem Frühjahrskonzert am 13. April 2013 in Brixen aufgenommen wurde.

Neuer Konzertmarsch aus Südtirol: "Vivat Athesis"

Juni - RUNDEL-PR 06.2013

„Rock & Wind Band“ – die neue Serie für Rockband und Blasorchester


Der Musikverlag RUNDEL präsentiert eine neue Serie mit Werken für „Rock & Wind Band“, also Rockband und Blasorchester. Zu der gewohnten Blasorchesterbesetzung kommt eine Rockband mit E-Gitarre, E-Bass, Keyboard und Drum Set hinzu. Diese Serie erweitert das vielfältige Repertoire für Blasorchester um eine neue, erfrischende Gattung. Natürlich bieten sich Coverversionen von Rock- und Pop-Songs für diese Instrumentenkombination besonders gut an, doch Verleger Thomas Rundel betont ausdrücklich, dass der Schwerpunkt auf Originalwerken liegt: „Unser Bestreben ist, kreative und ansprechende Originalmusik für diese spannende Besetzung Blasorchester und Rockband zu schaffen. Dabei wollen wir nicht einfach nur Rock-Songs kopieren, sondern mit neuer, eigener Musik vielerlei Klänge und Stilrichtungen abdecken.“ So ist zum Beispiel ein Werk geplant, das zwei Solo-Flöten mit Blasorchester und Rockband kombiniert. In einer anderen Komposition wird die E-Gitarre als Solo-Instrument im Vordergrund stehen. Auch eine gruselige Geister-Rock-Ouvertüre ist bereits in Arbeit.
Ein gelungenes Beispiel für die neue Serie „Rock & Wind Band“ ist der Funk „Groove Academy“ von Markus Götz. Für den deutschen Komponisten, der als Musiker selbst viel Erfahrung im Bereich Jazz/Rock/Big Band hat, ist die Serie eine wichtige und faszinierende Ergänzung für den Blasorchesterbereich: „Der Bedarf ist da – das beweisen die zunehmenden Cross-Over-Projekte der letzten Jahre. Bisher haben nur meist die passenden Noten gefehlt und die Leute mussten sich ihre Stücke und Stimmen irgendwie selbst zusammenstellen.“ Die neue RUNDEL-Serie schafft dieser Problematik nun Abhilfe. „Es ist eine neue, spannende Herausforderung“, so Markus Götz. „Nicht nur für die Musiker, auch für uns Komponisten.“ Ungewohnte Klangfarben müssen sinnvoll kombiniert, manche Gewohnheiten etwas geändert, Instrumente und ihre Funktion neu betrachtet werden. Beispiele sind die durchdringende, oft verzerrte E-Gitarre oder das Baritonsaxophon mit seinem knackigen Klang für die Bass-Linie. Die rockigen Kompositionen sollen jedoch nichtnur für wenige exklusive Blasorchester interessant sein, so Markus Götz. „Natürlich nehmen wir Rücksicht auf den Amateurbereich und stellen uns immer die Frage, was realistisch und umsetzbar ist.“ So sind beispielsweise Improvisationsteile zusätzlich zu den Akkordsymbolen auch ausnotiert.
Die neue Serie „Rock & Wind Band“ aus dem Musikverlag RUNDEL bietet spannende Werke für spektakuläre und unvergessliche Auftritte. Eine CD mit Aufnahmen neuer Werke ist in Vorbereitung.

April - RUNDEL-PR 04.2013

„In Memoriam“ zum 60. Geburtstag von Manfred Schneider


Der Komponist und Arrangeur Manfred Schneider, der auch unter dem Pseudonym Steve McMillan zahlreiche Werke veröffentlichte, wäre am 3. Mai dieses Jahres 60 Jahre alt geworden. Leider verstarb Schneider 2008 viel zu früh im Alter von nur 55 Jahren. Der Musikverlag RUNDEL möchte Manfred Schneider ein musikalisches Denkmal setzen und hat anlässlich des 60. Geburtstages eine CD mit neuen Aufnahmen seiner Werke veröffentlicht. Die CD mit dem Titel „Summernight Rock – The Music of Manfred Schneider & Steve McMillan“ wurde vom Studio-Blasorchester „The Washington Winds“ unter der Leitung von Edward Petersen eingespielt und enthält 14 Titel.

Im Musikverlag RUNDEL sind insgesamt mehr als 100 Kompositionen und Bearbeitungen für Blasorchester von Manfred Schneider erschienen. Ab Beginn der 1980er Jahre prägte Schneider die Blasmusikszene mit seinem modernen Kompositionsstil und einem neuen Sound, den es zuvor für Blasorchester so nicht gegeben hatte. Zum Markenzeichen seiner kreativen und innovativen Originalkompositionen wurde der Blasorchester-Sound im Big Band Stil. Neben feinen Konzertwerken entstanden auch tolle Stücke für den gehobenen Unterhaltungsbereich, die oft von lateinamerikanischen Tänzen, wie zum Beispiel Mambo, Rumba und Samba oder auch von Rock, Pop und Swing inspiriert waren.
Die Kompositionen von Manfred Schneider alias Steve McMillan sind zeitlos. Er wünschte sich, dass seine Werke mehr als „Eintagsfliegen“ sind und von den Blasorchestern auch über viele Jahre hinweg immer wieder gerne gespielt werden. Als Geburtstagsgeschenk zum 60. Geburtstag möchte der Musikverlag RUNDEL Manfred Schneiders Wunsch gerecht werden und mit diesen neuen, zeitgemäßen Aufnahmen sein musikalisches Erbe weitertragen.

Februar - RUNDEL-PR 02.2013

Neue CD „Das Beste aus Böhmen – Folge 2“


Der Musikverlag Rundel hat in der CD-Reihe „Das Beste aus Böhmen und Mähren“ nun die vierte CD „Das Beste aus Böhmen – Folge 2“ veröffentlicht, eingespielt von der Blaskapelle KRAJANKA unter der Leitung von Václav Hlaváček.
Eine wahre Schatztruhe originaler Volksmusik ist auf diesem Tonträger zu entdecken, die 14 Titel sind allesamt musikalische Kostbarkeiten aus Böhmen. Einige der „Schätze“ waren für Jahrzehnte in Vergessenheit geraten, andere wurden erst durch intensive und gründliche Recherche entdeckt. Allein von Josef Poncar finden sich fünf bisher unbekannte Titel auf der CD, zum Beispiel „O Pouti“, „Lucie-Polka“ und „Žanynka-Polka“. Weitere Komponistennamen lauten Emil Štolc, František Vršecký, Karel Valdauf, Rudolf Lamp, Karel Burle, Josef Jiskra und Karel Tesař.
Die meisten der hier eingespielten Stücke erscheinen nun zum ersten Mal überhaupt als Notenausgaben im Druck. Die Polkas und Walzer wurden von renommierten Arrangeuren wie beispielsweise Jaroslav Ondra, Jaroslav Zeman und Jirí Volf für die Bedürfnisse und Anforderungen heutiger Blaskapellen und Blasorchester bearbeitet und sind sowohl mit kleiner als auch mit großer Besetzung spielbar. In den gewohnt qualitativ hochwertigen Notenausgaben des Musikverlages RUNDEL stellen diese 14 Titel und die CD „Das Beste aus Böhmen – Folge 2“ eine wertvolle Bereicherung für das volkstümliche Blasmusik-Repertoire dar.

Januar - RUNDEL-PR 01.2013

CD „Blue Hole“ zeigt die Vielfältigkeit des RUNDEL-Repertoires


Keine andere musikalische Formation ist so ein Allround-Talent wie das Blasorchester: Es spielt im Konzertsaal, im Bierzelt, in der Kirche oder Open Air, in großer oder kleiner Besetzung, vom Jugend- bis zum Seniorenorchester. Das Programm reicht von klassischen Bearbeitungen über sakrale Musik, traditionelle Unterhaltungsmusik und Rock/Pop bis hin zu Originalwerken. Für all das muss natürlich die passende Literatur zur Verfügung stehen.
Die CD „Blue Hole“ aus dem Musikverlag RUNDEL bietet eine sehr breit gefächerte Auswahl an Werken für Blasorchester von Komponisten zwischen 24 und 85 Jahren aus Deutschland, Österreich, Tschechien und den USA – eine vielversprechende Mischung.
Mit „In Purple and Gold“ von James Hosay steht gleich zu Beginn ein strahlendes Eröffnungswerk. Das titelgebende „Blue Hole“ des 24jährigen österreichischen Komponisten Thomas Asanger ist ein faszinierendes Konzertwerk in einer jungen und mitreißenden Tonsprache über die Unterwasserhöhlen Mittelamerikas. In der musikalischen Meditation „Adagio for Winds“ verbindet Markus Götz barocke und romantische Stilelemente und bringt das Blasorchester in aller Zartheit zum Erklingen. „Freiheit“ von Kurt Gäble präsentiert ein kraftvolles Hauptthema in vielen verschiedenen Variationen – Sinnbild für die zahlreichen Situationen, in denen wir mit allerhand Einflüssen konfrontiert werden und uns für ein bewusstes und selbstbestimmtes Leben entscheiden sollten. Pavel Stanék, der 2012 seinen 85. Geburtstag feierte, verknüpft die traditionelle Musikform des Marsches mit einigen modernen, gewitzten Elementen zu seinem heiteren Konzertmarsch „Compliment“. Der Österreicher Fritz Neuböck lässt seine Erfahrungen als Pädagoge in die frische Jugend-Ouvertüre „Checkpoint“ mit einfließen. „Carpe Diem“, ein moderner Marsch von Alfred Bösendorfer, eignet sich für die unterschiedlichsten Anlässe. Ebenso die „Saint Patrick’s Day Parade“, in der James Hosay drei irische Lieder durch einen fortlaufenden Marschrhythmus geschickt miteinander verbindet. Alfred Bösendorfers Vesperlied „Jubilate“ und das auf dem Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ basierende „Canto Ambrosiano“ eignen sich besonders für kirchliche Anlässe. Das rockige Lobpreislied „Jesus, berühre mich“ wurde von Kurt Gäble für Blasorchester mit optionalem Sologesang bearbeitet. Für dieselbe Besetzung hat Heinz Briegel eine berührende Fassung von Leonard Cohens berühmter Ballade „Hallelujah“ geschrieben. Markus Götz lässt in seinem Arrangement „How Deep Is Your Love“ von den Bee Gees die 1970er Jahre wieder aufleben. Seine Originalkomposition „Groove Academy“, ein cooler Funk für Blasorchester und optionale Rock Band, eröffnet dem Blasorchester eine weitere spannende Perspektive.
Professionell eingespielt von den Washington Winds unter der Leitung von Edward Peterson ist die CD „Blue Hole“ ein Paradebeispiel für die unvergleichliche Bandbreite der Blasorchesterliteratur.

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