Cortege Solennel op.91

Blasorchester

Cortege Solennel op.91

Festmusik · Festive Music

Arrangeur:
Musikrichtung:
Konzertwerk, Klassik, Festliche Eröffnungsmusik
Schwierigkeitsgrad:
Oberstufe
Spielzeit:
00:04:40
Verlag:
Rundel
Format:
DIN A4
Umfang:
Partitur + Stimmen
Bestellnummer:
MVSR3412
Erscheinungsdatum:
2015

Info

Alexander Konstantinowitsch Glasunow wurde 1865 geboren und zeigte schon in jungen Jahren ein bemerkenswertes musikalisches Talent, das insbesondere auch von seinem Lehrer Nikolai Rimski-Kosakow gefördert wurde. Man nahm ihn in den Komponistenkreis um den musikbegeisterten Unternehmer und späteren Musikverleger Mitrofan Petrowitsch Beljajew auf, der Glasunows 1. Sinfonie veröffentlichte und ihn für den Rest seines Lebens unterstützte. Glasunow verehrte Komponisten wie Brahms und seinen engen Freund Tschaikowsky. Besonders die Verschmelzung von russischer Musik mit westeuropäischen Stilelementen in Tschaikowskys Kompositionen beeinflusste Glasunow in seiner eigenen Schreibweise merklich. Er selbst schaffte den versöhnlichen Brückenschlag zwischen den rivalisierenden Strömungen der „nationalrussischen“ und der westlich orientierten Musikkultur. Glasunow beherrschte die klassischen Kompositionstechniken geradezu meisterhaft und legte großen Wert auf traditionelle Musikformen. Zunächst als Lehrer und ab 1905 als Direktor des Konservatoriums in Petersburg erlebte und unterrichtete er eine neue Generation von jungen Komponisten. Zu seinen Studenten gehörten beispielsweise Dimitri Schostakowitsch und Sergei Prokofiew. Während jedoch diese aufstrebende Generation mit einer neuen, teils experimentellen Klangsprache die Musikwelt eroberte, blieb Glasunow seinem traditionell geprägten musikalischen Stil treu. „Cortège solennel op. 91“ schrieb Glasunow im Jahr 1909 zum 25-jährigen Jubiläum der bedeutsamen „Russischen Sinfoniekonzerte“ in St. Petersburg, die 1885 von Beljajew im Gründungsjahr seines Verlages etabliert wurden. Die Festmusik weist eine unverkennbar russische Klangsprache und traditionelle Kompositionstechniken auf. Nach einer Eröffnungsfanfare wird das russisch geprägte Hauptthema vorgestellt. Dieses thematische Material verarbeitet Glasunow im Folgenden mit verschiedenen Techniken und lässt es durch die Instrumentengruppen wandern. Leontij Dunaev hat Glasunows musikalische Handschrift gekonnt auf das Blasorchester übertragen und eine beeindruckende Bearbeitung geschaffen.

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